Zum Hauptinhalt springen

Feste & Auftritte

Musik im Zeichen der Liebe

Erstellt von Jutta Schmiederer, Acher-Rench-Zeitung | |   Erlebtes

Von Weihnachten zurück ins alltägliche Leben führte das Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft Neue Töne Renchtal. Einen Gastauftritt hatte in diesem Jahr der Kolpingchor Hardt.

Weihnachten nachklingen lassen und einen sanften Übergang in den Alltag zu finden, diese Möglichkeit bot die Chorgemeinschaft Neue Töne Renchtal am Freitag im Kulturhaus Bad Peterstal. Zahlreiche Besucher nutzten diese Möglichkeit, einer großen Bandbreite an Liedern zu lauschen und dabei einen Chor zu erleben, den sie noch nicht kannten, den Kolpingchor Hardt.
Ulrich Huber, der Vorsitzende des gastgebenden MGV Frohsinn Bad Peterstal, der zur Chorgemeinschaft gehört, freute sich über den großen Zuspruch. Er erinnerte in seiner Begrüßung an die "Meckerfritzen" aus der Muppetshow und dachte über Sinn und Zweck des Weihnachtstreibens mit "stromfressenden Lichterketten", "Balkon erkletternden Weihnachtsmännern" und die "Jagd nach Geschenken" nach.

Mit besinnlichen Liedern führte der Männerchor (MC) Renchtal zum eigentlichen Fest der Geburt Jesu zurück. Sie ließen unter Leitung von Dagmar Huber "Weihnachtsglocken" süßer erklingen denn je, stellten fest, "es ist für uns eine Zeit angekommen" und betätigten sich als swingender Engelschor. Dabei zeigten sich die Männer tonsicher, die meisten Lieder erklangen ohne Begleitung, wie auch die Zugabe "Stille Nacht".

Ebenfalls weihnachtlich gestimmt zeigte sich der Kolpingchor Hardt mit seiner Leiterin Alexandra Herzog. Eine Reha führte vergangenens Jahr einen der Sänger nach Bad Peterstal. Das damalige Weihnachtskonzert gefiel ihm so gut, dass er spontan den Auftritt des Chors aus Hardt für dieses Jahr vermittelte. Gemeinsam mit Solist Xaver Klausmann wiegten die Sänger das neugborene Jesuskind zärtlich in den Schlaf, bevor es auf Bethlehems Fluren still wurde und die "Hymne an die Nacht" erklingen konnte. Dabei folgten die Männer jedem noch so kleinen Wink ihrer Dirigentin exakt, die auch selbst am Flügel begleitete.

Mit der Chorgemeinschaft Neue Töne Renchtal, also dem MC Renchtal gemeinsam mit dem Sängerbund Oppenau, gelang dann der sanfte Übergang. Zunächst erklang auch hier noch "der Engel Lobgesang", "denn es ist Weihnachtszeit", bevor das "Halleluja" zum Schlager überleitete. Tanja Schlegel übernahm den untermalenden Part am Flügel in bewährter Zusammenarbeit mit Chorleiterin Dagmar Huber.

Der zweite Teil des Konzertabends stand, wie Moderatorin Jutta Schmiederer feststellte, ganz im Zeichen der Liebe und der Musik. "Was kann die Musik nicht alles?" fragte sie das Publikum und erhielt gesungen die Antwort von den Chören. Vom "Zauber der Musik" und dem "Traum vom Glück" sang der Kolpingchor Hardt. Er forderte zur Gemeinschaft auf und baute musikalische Brücken in "Reicht euch die Hand". Die Zugabe "Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal" verblüffte mit unbekannter Melodie. Das Thema Musik nahm die Chorgemeinschaft Neue Töne direkt auf und bekannte "Ein Lied kann eine Brücke sein". Schwungvoll und mit viel Engagement erklang der Ruf nach einer besseren Welt mit "Ich glaube" sowie das Fazit des Abends "Danke für die Lieder". Rockig wurde es mit dem englisch gesugenen "Music" von John Miles und Solist Albrecht Doll. Großer Beifall veranlasste die Chorgemeinschaft zur Zugabe "Aus der Ferne", das die Sterne vom Himmel holte und dann wieder zurückführte zum religiösen Ursprung des Weihnachtsfestes: "Gott sieht, was wir tun."

Zurück